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PeruMagazin · Sehenswürdigkeiten · Santuario Nacional Los Manglares de Tumbes

Naturschutzgebiet

Tumbes · Zarumilla · Mangroven · Natur

Santuario Nacional Los Manglares de Tumbes

Mangroven, Gezeitenkanäle und außergewöhnliche Tierwelt prägen dieses geschützte Feuchtgebiet im äußersten Norden Perus.

Reisebedingungen heute in den Manglares de Tumbes

Wetter für Zarumilla, Reiseempfehlungen und Perusinos Tipp. Tide und Niederschlag können die Bedingungen in den Mangroven zusätzlich beeinflussen.

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Besuch auf einen Blick

DauerHalber bis ganzer TagJe nach Route, Bootsfahrt und Beobachtungsstopps.
BesuchsartBoot · NaturbeobachtungTypisch sind Fahrten durch Estuare und Mangrovenkanäle.
Fläche2.972 haGeschütztes Mangrovengebiet in der Provinz Zarumilla.
Beste ReisezeitApril bis DezemberJanuar bis März ist die regenreichere Zeit.
Region
Tumbes
Provinz
Zarumilla
Öffnungszeiten
Mo–Fr 08:00–13:00 und 15:00–18:00 Uhr
Eintritt
Allgemein S/ 30; nationale und lokale Tarife günstiger
Zugänge
Puerto 25 oder Puesto de Control El Algarrobo

Stand der Besuchsinformationen: SERNANP.

Orte und Erlebnisse

Santuario Nacional Los Manglares de Tumbes im Überblick

Das Schutzgebiet liegt in der Provinz Zarumilla im Departamento Tumbes und umfasst 2.972 Hektar. Es bewahrt den wichtigsten Mangrovenlebensraum Perus an der Grenze zu Ecuador.

Gezeitenkanäle, Schlickflächen, Mangrovenwurzeln und Inseln bilden einen Lebensraum für zahlreiche Fische, Krebstiere, Muscheln, Säugetiere und mehr als 150 Vogelarten. Auch das stark bedrohte Tumbes-Krokodil gehört zur Tierwelt der Region.

Bildergalerie

Warum der Santuario Nacional Los Manglares de Tumbes besonders ist

Hier trifft Süßwasser aus dem Hinterland auf salzhaltiges Pazifikwasser. Durch Ebbe und Flut entstehen ständig wechselnde Kanäle, Schlickflächen und Wurzelbereiche.

Die Mangroven schützen die Küste und bieten Jungfischen, Krebstieren und Muscheln Rückzugsräume. Für Besucher ist besonders die Kombination aus Bootsfahrt, Vogelbeobachtung und traditioneller Nutzung der Wasserlandschaft interessant.

Routen und Erlebnisse im Schutzgebiet

SERNANP unterscheidet eine traditionelle und eine spezialisierte Route. Beide beginnen am Embarcadero Puerto 25 oder am Puesto de Control El Algarrobo.

Traditionelle Route

Die Route führt über den Estero Zarumilla zum Sendero El Gallegos. Im Mittelpunkt stehen Mangrovenlandschaft, Flora und Fauna sowie die Fahrt durch die Wasserarme.

Spezialisierte Route

Diese Variante richtet sich besonders an Vogelbeobachter und führt über Isla Matapalo bis Punta Capones.

Estero Zarumilla

Der Estero gehört zu den prägenden Wasserwegen des Schutzgebietes. Je nach Tide verändern sich Wasserstand, Uferflächen und Beobachtungsmöglichkeiten.

Isla Matapalo

Die Insel liegt auf der spezialisierten Route und gehört zu den Bereichen, in denen Naturbeobachtung und Mangrovenlandschaft besonders im Vordergrund stehen.

Punta Capones

Punta Capones liegt nahe der Grenze zu Ecuador und bildet einen markanten Zielpunkt der spezialisierten Route.

Vogelbeobachtung am Morgen

SERNANP empfiehlt für Vogelbeobachter besonders die Estuare Algarrobo, Soledad und Zarumilla am frühen Morgen.

Tierwelt und Mangrovenökosystem

Im Santuario wurden mehr als 150 Vogelarten registriert. Hinzu kommen zahlreiche Fischarten, Krebstiere, Schnecken und Muscheln. Die Gezeitenzonen sind für viele Arten Nahrungsraum und Kinderstube.

Besonders bekannt ist das Schutzgebiet als Rückzugsraum des Tumbes-Krokodils. Auch traditionelle Sammler von Conchas Negras und anderen Wasserressourcen prägen die Kultur der Mangrovenregion.

Eintritt und Besuch

Der aktuell veröffentlichte allgemeine Tagestarif beträgt S/ 30. Für peruanische Besucher nennt SERNANP S/ 11 für Erwachsene und S/ 5 für Minderjährige von 5 bis 16 Jahren. Lokale Einwohner zahlen bei Vorlage des Ausweises S/ 5 beziehungsweise S/ 3.

Kinder unter fünf Jahren haben freien Eintritt. Für Aufenthalte von zwei bis drei Tagen sowie vier bis dreißig Tagen gelten gesonderte Tarife.

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Öffnungszeiten und beste Reisezeit

SERNANP veröffentlicht derzeit touristische Besuchszeiten von Montag bis Freitag zwischen 08:00 und 13:00 Uhr sowie von 15:00 bis 18:00 Uhr.

Als empfohlene Reisezeit gelten April bis Dezember. Januar bis März ist die regenreichere Zeit. Das Klima ist warm, mit typischen Temperaturen zwischen etwa 18 und 30 °C.

Aktuelle Besuchshinweise

Für Bootsfahrten und Beobachtungstouren spielen Tide, Wetter und lokale Organisation eine wichtige Rolle. Vor einer längeren Anfahrt sollte deshalb geprüft werden, welche Route am Besuchstag tatsächlich angeboten wird.

SERNANP weist außerdem darauf hin, dass aktuell keine touristischen Veranstalter im Schutzgebiet registriert sind. Besucher sollten sich an den Kontrollstellen anmelden und den Anweisungen der Parkwächter folgen.

Wie läuft ein Besuch ab?

Der Besuch ist körperlich deutlich weniger anspruchsvoll als ein Trekkingziel. Viele Abschnitte werden per Boot oder Kanu zurückgelegt. Kurze Wege können jedoch über feuchten oder schlammigen Untergrund führen.

Für Naturbeobachtung lohnt sich ein ruhiger Ablauf mit Zeit für Vogelbeobachtung und Fotostopps. Früh am Morgen sind die Bedingungen häufig besonders interessant.

Was gehört in den Rucksack?

  • Sonnenschutz und Kopfbedeckung
  • Insektenschutz
  • ausreichend Trinkwasser
  • leichte, luftige Kleidung
  • Fernglas für die Vogelbeobachtung
  • Spritzwasserschutz für Kamera und Mobiltelefon
  • geeignetes Schuhwerk für feuchte oder schlammige Bereiche

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Häufige Fragen zum Santuario Nacional Los Manglares de Tumbes

Wo liegt das Santuario?

Das Schutzgebiet liegt in der Provinz Zarumilla im Departamento Tumbes nahe der Grenze zu Ecuador.

Wann ist die beste Reisezeit?

SERNANP empfiehlt vor allem die Monate April bis Dezember. Januar bis März ist die regenreichere Zeit.

Wie viel kostet der Eintritt?

Der allgemeine Tagestarif beträgt derzeit S/ 30. Für peruanische und lokale Besucher gelten günstigere Tarife.

Kann man die Mangroven per Boot besuchen?

Ja. Bootsfahrten gehören zu den typischen Aktivitäten auf den touristischen Routen im Schutzgebiet.

Welche Zugänge gibt es?

Wichtige Ausgangspunkte sind Puerto 25 und der Puesto de Control El Algarrobo bei Zarumilla.

Quellen

  • SERNANP – Santuario Nacional Los Manglares de Tumbes
  • Ministerio del Ambiente del Perú – Informationen zu Natur- und Schutzgebieten
  • Wikimedia Commons – Manglares de Tumbes, Javier Távara, CC BY 2.0
  • Wikimedia Commons – Manglares Tumbes, Riccardo Specchia, CC BY-SA 4.0
  • Wikimedia Commons – Manglares de Tumbes by boat
  • Wikimedia Commons – Manglares Labirint
  • Wikimedia Commons – Manglares de Tumbes – Perú, GraceAlison