Lamas im Weg und der wilde Start in Machu Picchu
Ein chaotischer Aufstieg mit langsamen Philosophen, einem Puma und einer ziemlich unerwarteten Entdeckung.
Der wohl langsamste Weg der Welt
Der Weg nach Machu Picchu war lang, steinig und voller Lamas.
„Warum laufen die eigentlich immer in Zeitlupe?“, meckerte Peruso und zog an Wolli.
Wolli kaute einfach weiter.
„Weil sie Philosophen sind“, erklärte Perusa ernst. „Sie denken über das Leben nach.“
„Ich denke über Essen nach“, murmelte Peruso. „Kann der Sapa Inka nicht schnellere Lamas bauen?“
Ankunft in der Stadt aus Stein
Nach vielen Stunden erreichten sie endlich die Terrassen von Machu Picchu.
Wolken zogen vorbei und die Stadt wirkte wie ein riesiges Steinlabyrinth.
„Das sieht aus wie mein Maislabyrinth“, staunte Peruso.
„Nur ohne Mais“, sagte Perusa.
„Und mit mehr Steinen“, ergänzte er.
Der Puma taucht auf
Plötzlich grollte es laut.
Ein Puma sprang aus den Wolken.
„Ich dachte, das ist hier friedlich!“, rief Peruso und rannte los.
Perusa blieb kurz stehen, griff in ihre Tasche und warf Mais in die Luft.
„Hier! Snack!“
Der Puma schnupperte… und ging einfach weg.
„Er mag wohl keinen Mais“, sagte sie trocken.
Der wahre Schatz
Manchmal ist der Schatz nicht Gold. Manchmal ist es einfach Essen.
Die geheime Entdeckung
Peruso stolperte plötzlich über etwas.
„Eine Tür!“
Sie öffneten sie vorsichtig.
Dahinter lag eine geheime Küche.
Mais. Überall Mais.
„Das ist der wahre Schatz!“, rief Peruso glücklich.
Pachacútec erscheint
Plötzlich stand Pachacútec vor ihnen.
„Ihr habt den Schatz gefunden“, sagte er ruhig.
„Aber der wahre Schatz ist das, was ihr lernt.“
Peruso dachte kurz nach.
„Also Snacks sind nicht alles?“
Perusa grinste.
„Und dass Lamas langsam sind.“
Abenteuer passieren genau dann, wenn man sie nicht plant. Und ein Snack hilft fast immer.
(c) by PeruMagazin