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Perusa erklärt Machu Picchu

Eine Stadt in den Wolken, ein ziemlich gutes Versteck und sehr viele Steine, die einfach perfekt zusammenpassen.

Perusa steht da, als wäre sie ganz oben auf den Anden. Ein Stock in der Hand, Blick nach vorne, Grinsen im Gesicht.

„Also, Leute! Machu Picchu ist sowas wie eine riesige Spielburg. Nur nicht für Kinder. Sondern für Erwachsene, die offensichtlich keine Angst vor Höhe hatten.“

„Die Inka haben sich gedacht: Wir bauen jetzt einfach eine Stadt so hoch, dass die Wolken bei uns vorbeischauen müssen.“

„Und dann haben sie das einfach gemacht.“

Faktencheck: Machu Picchu liegt auf etwa 2.430 Metern Höhe in der Region Cusco. Die Anlage gehört seit 1983 zum UNESCO-Welterbe und ist heute einer der bekanntesten Orte Perus.

Perusa erklärt Machu Picchu

Eine Stadt wie ein Geheimnis

Perusa schwingt ihren Stock durch die Luft.

„Da oben haben sie gelebt. Gefeiert. Gearbeitet. Und ganz bestimmt auch Dinge gemacht, bei denen Erwachsene sehr bedeutend geguckt haben.“

„Vielleicht war es das größte Versteckspiel der Welt.“

„Aber Achtung: Ganz vergessen war Machu Picchu in der Region nicht. Nur weltweit berühmt wurde es erst viel später.“

Treppen ohne Ende

Perusa hüpft auf und ab, als würde sie die Terrassen hinunterlaufen.

„Die hatten dort Gärten. Aber nicht flach. Sondern wie Treppen.“

„Das sieht lustig aus, war aber ziemlich schlau.“

Die Terrassen halfen beim Anbau, stabilisierten die Hänge und leiteten Wasser besser ab. Also nicht nur schön, sondern sehr praktisch.

Perusa erklärt die Terrassen von Machu Picchu
Perusa erklärt die Steinbauweise von Machu Picchu

Steine ohne Kleber

Perusa hält inne und grinst schelmisch.

„Und wisst ihr, wie sie die Steine für ihre Häuser zusammengeklebt haben?“

„Gar nicht!“

„Die Steine waren so perfekt, dass sie einfach aneinanderpassten. Wie ein Puzzle.“

Diese Bauweise ohne Mörtel ist typisch für viele wichtige Inka-Bauten. Die Steine wurden so sorgfältig angepasst, dass die Mauern erstaunlich stabil wurden.

Das größte Versteckspiel der Welt

„Machu Picchu hat sich einfach versteckt. Und fast gewonnen.“

Perusa übertreibt gern. Aber eins stimmt: Die Lage zwischen Bergen, Nebelwald und steilen Hängen macht Machu Picchu wirklich besonders.

Warum Machu Picchu so lange verborgen wirkte

Zum Schluss flüstert Perusa dramatisch.

„Und warum hat Machu Picchu so lange überlebt? Weil es ein Geheimversteck war, das die Wolken beschützt haben.“

Ganz so einfach ist es nicht. Nach der spanischen Eroberung wurde Machu Picchu nicht mehr so genutzt wie früher. Menschen in der Region kannten den Ort aber weiterhin. International bekannt wurde Machu Picchu erst im frühen 20. Jahrhundert.

Heute braucht man für den Besuch ein Ticket, ein Zeitfenster und eine Route. Mehr dazu steht auf der großen Seite zu Machu Picchu.

„Also, wenn ihr mal dahin geht, passt auf. Vielleicht spielt Machu Picchu noch immer.“

(c) by PeruMagazin

Merkt euch das

  • Machu Picchu: echte Inka-Anlage in der Region Cusco.
  • Höhe: etwa 2.430 Meter.
  • UNESCO: seit 1983 Welterbe.
  • Terrassen: halfen bei Landwirtschaft, Stabilität und Wasserabfluss.
  • Steinbau: viele Mauern wurden ohne Mörtel sehr präzise gebaut.
  • Heute: Besuch nur mit Ticket, Zeitfenster und festgelegter Route.

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FAQ

Ist Machu Picchu eine echte Stadt?

Machu Picchu ist eine echte Inka-Anlage in Peru. Ob man sie als Stadt, königliches Anwesen oder zeremoniellen Ort beschreibt, hängt von der Deutung ab.

Liegt Machu Picchu wirklich in den Wolken?

Machu Picchu liegt auf etwa 2.430 Metern Höhe. Wolken und Nebel sind dort häufig, deshalb wirkt der Ort oft wie eine Stadt über oder zwischen den Wolken.

Haben die Inka die Steine wirklich ohne Kleber gebaut?

Viele wichtige Inka-Mauern wurden ohne Mörtel gebaut. Die Steine wurden sehr genau bearbeitet und passend gesetzt.

War Machu Picchu komplett vergessen?

Nicht komplett. Menschen in der Region kannten den Ort weiterhin. Weltweite Bekanntheit entstand aber erst im frühen 20. Jahrhundert.

Kann man Machu Picchu heute einfach frei besuchen?

Nein. Heute braucht man ein Ticket, ein Zeitfenster und eine feste Route beziehungsweise einen Circuit.

Welche Seite passt danach?

Gut passt die große PeruMagazin-Seite zu Machu Picchu oder die Seite zum Inka Trail, wenn es um den Weg dorthin geht.

Quellen

  1. UNESCO World Heritage Centre: Historic Sanctuary of Machu Picchu
  2. Machupicchu.gob.pe: Offizielle Informationen zu Circuits und Routen
  3. PeruMagazin: Machu Picchu, Inka Trail und Perusina & Perusino
  4. PeruMagazin: Produktseiten zu Perusina & Perusino, Perusina und Perusino als Baustein-Figuren sowie Pyramiden-Cube

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