Was für ein Wochenende für Peru! Bei den Südamerikaspielen 2026 in Argentinien haben die peruanischen Sportler kräftig abgeräumt. Besonders der Sonntag wurde zum Gold-Tag: Fünf Siege innerhalb weniger Stunden!
Die Zwischenbilanz kann sich sehen lassen. Nach den Wettbewerben vom Sonntag, 20. September, steht Peru bei 56 Medaillen: 17 in Gold, 20 in Silber und 19 in Bronze. Erst wenige Tage zuvor hatte PeruMagazin über den starken Start des Team Perú berichtet. Und die Südamerikaspiele sind noch nicht vorbei.
Fünfmal Gold an nur einem Tag!
Der Sonntag hatte es in sich. Gleich fünf peruanische Athleten beziehungsweise Athletinnen standen ganz oben auf dem Podium. Besonders auf dem Wasser war Peru kaum zu stoppen.
Im Wasserski holte Cristhiana de Osma Gold im Slalom der Frauen. Kurz darauf sorgte Natalia Cuglievan für den nächsten Sieg. Sie gewann die Disziplin Figuren mit 8.780 Punkten. Damit gingen gleich zwei Goldmedaillen im Wasserski an Peru.
Doch das war erst der Anfang.
Dann räumen die Segler ab
Auch auf dem Segelrevier wurde es richtig erfolgreich. María Belén Bazo gewann Gold im iQFOIL. Die peruanische Windsurferin setzte sich gegen ihre südamerikanische Konkurrenz durch und lieferte Peru den nächsten Titel.
Dann schlug Stefano Peschiera zu. Der international erfolgreiche Segler gewann die Klasse ILCA 7 und holte ebenfalls Gold. Sophie Zimmermann machte im Sunfish der Frauen den nächsten Sieg perfekt.
Damit holte Peru allein am Sonntag fünf Goldmedaillen.
Skateboard-Star Ángelo Caro schlägt wieder zu
Schon vor dem Gold-Sonntag hatte einer der bekanntesten peruanischen Sportler für Aufsehen gesorgt. Ángelo Caro holte Gold im Street-Skateboarding. Der Peruaner kam auf 260,01 Punkte und verwies den Brasilianer Wallace Farías mit 248,93 Punkten auf den zweiten Platz.
Caro gehört seit Jahren zu den international bekanntesten Skateboardern Perus. Bei den Südamerikaspielen bestätigte er erneut seine Stellung in der südamerikanischen Spitze. Für Peru war sein Erfolg einer der Höhepunkte des gesamten Wochenendes.
Vier Spiele, viermal Gold für Pacheco
Was für eine Serie von Nicolás Pacheco. Der Peruaner gewann den Skeet-Wettbewerb der Männer und holte damit erneut Gold für sein Land.
Das Besondere daran: Pacheco hatte diese Disziplin bereits bei den Südamerikaspielen 2014, 2018 und 2022 gewonnen. Jetzt folgte Titel Nummer vier. Vier Südamerikaspiele hintereinander und viermal Gold.
Damit schreibt der peruanische Sportschütze seine außergewöhnliche Erfolgsserie weiter.
Perus Schützen sammeln Medaille um Medaille
Pacheco ist längst nicht der einzige erfolgreiche Schütze im Team. Das Sportschießen entwickelt sich bei diesen Südamerikaspielen zu einem der großen Medaillenlieferanten für Peru.
Unter anderem gewannen Marko Carrillo und Annia Becerra Gold in der Mixed-Luftpistole. Auch Carrillo selbst stand im Einzel ganz oben. Weitere peruanische Erfolge gab es durch Alexia Arenas, Almudena Boza, Alessandro de Souza und Kevin Altamirano.
Die Schützen tragen damit einen erheblichen Teil zur starken peruanischen Zwischenbilanz bei. Bereits beim Zwischenstand vom 17. September hatte Peru 26 Medaillen gesammelt. Innerhalb weniger Tage hat sich diese Zahl mehr als verdoppelt.
Peru sammelt auch abseits der Goldmedaillen
Nicht nur die Sieger sorgten für Bewegung im Medaillenspiegel. Peruanische Sportler standen auch im Rudern, Judo, Fechten, Gewichtheben, Wasserspringen, Bowling, Beachvolleyball und Ringen auf dem Podium.
Im Judo gab es am Sonntag beispielsweise Silber im Mixed-Team-Wettbewerb. Für Peru gingen Driulys Rivas, Xsara Morales, Camila Figueroa, Alonso Wong, Yuta Galarreta und Daryl Yamamoto auf die Matte. Auch im Rudern kamen weitere Podestplätze hinzu.
Peru punktet damit nicht nur in einer oder zwei Disziplinen. Die Medaillen kommen aus zahlreichen Sportarten.
17-mal Gold – und noch ist nicht Schluss
Nach dem Wochenende steht Peru bei 17 Goldmedaillen, 20 Silbermedaillen und 19 Bronzemedaillen. Insgesamt sind das 56 Medaillen. Damit liegt die peruanische Delegation nach dem Wochenende auf Platz sechs des Medaillenspiegels.
Brasilien führt die Wertung an. Dahinter folgen Argentinien, Kolumbien, Chile und Venezuela. Für Peru ist dieser Stand allerdings nur eine Zwischenbilanz, denn zahlreiche Entscheidungen stehen noch bevor.
Jetzt geht die Jagd auf weitere Medaillen weiter
Die XIII Juegos Suramericanos laufen noch bis zum 26. September 2026. Mehr als 4.000 Sportler aus 15 Ländern treten bei den Wettbewerben in Argentinien an. Austragungsorte sind unter anderem Santa Fe, Rosario und Rafaela. Weitere Sporttermine in Peru und internationale Veranstaltungen mit peruanischer Beteiligung führt PeruMagazin im Veranstaltungskalender.
Für Peru geht es dabei nicht nur um Gold, Silber und Bronze. Die Spiele sind auch mit Blick auf die Panamerikanischen Spiele Lima 2027 wichtig. Wenige Tage später folgen in der peruanischen Hauptstadt außerdem die Parapanamerikanischen Spiele Lima 2027.
Nach diesem Wochenende steht jedenfalls fest: Die peruanische Mannschaft kann in Argentinien kräftig Medaillen sammeln. 56 sind es bereits, darunter 17 goldene. Besonders der Sonntag mit fünf Goldmedaillen hat die Bilanz deutlich verbessert.
Jetzt bleiben noch sechs Wettkampftage – und damit zahlreiche Chancen auf weitere Medaillen.
ESPN, 20. September 2026: Medaillenspiegel der Juegos Suramericanos Santa Fe 2026.
Ovación, 20. September 2026: Zwischenbilanz des Team Perú bei den Südamerikaspielen.
El Comercio, 20. September 2026: Goldmedaille für Stefano Peschiera in der Klasse ILCA 7.
Offizielle Website Santa Fe 2026, 20. September 2026: Wettbewerbe im Wasserski.
Hero-Bild: Wasserski bei den XIII Juegos Suramericanos Santa Fe 2026. Quelle: Offizielle Website Santa Fe 2026.