Peru sorgt bei den Juegos Suramericanos 2026 für einen Medaillenregen. Bei den ODESUR in Santa Fe hat das Team Perú inzwischen 26 Medaillen gewonnen: sechs Gold-, neun Silber- und elf Bronzemedaillen. Besonders stark präsentieren sich die peruanischen Sportler im Schießen, aber auch im Rudern, Esports und in den Bochas gab es bereits Gold. Nach dem aktuellen Medaillenstand liegt Peru damit auf dem sechsten Platz hinter Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Venezuela und Chile.
Nicolás Pacheco holt zum vierten Mal ODESUR-Gold
Einer der größten Erfolge kommt von Nicolás Pacheco. Der peruanische Sportschütze gewann die Skeet-Konkurrenz mit 34 Treffern. Federico Gil aus Argentinien erreichte mit 32 Treffern Silber, der Chilene Héctor Flores wurde mit 28 Treffern Dritter. Für Pacheco ist dieser Sieg etwas Besonderes: Er gewann die Skeet-Konkurrenz der Juegos Suramericanos bereits 2014 in Santiago, 2018 in Cochabamba und 2022 in Asunción. Mit seinem Erfolg in Santa Fe holte er damit zum vierten Mal in Folge ODESUR-Gold. Auch bei den Frauen gab es eine peruanische Medaille im Skeet: Daniella Borda gewann Bronze.
Marko Carrillo sammelt gleich zweimal Gold
Auch Marko Carrillo gehört zu den erfolgreichsten Peruanern dieser Spiele. Gemeinsam mit Annia Becerra gewann er zunächst die Konkurrenz mit der 10-Meter-Luftpistole im Mixed-Team. Hinter dem peruanischen Duo belegten Tatiana Diniz und Felipe Wu aus Brasilien den zweiten Platz. Für Peru gab es sogar noch eine weitere Medaille: Deysi Jilapa und José Ullilen sicherten sich Bronze.
Carrillo legte anschließend noch einmal nach und gewann auch die Einzelkonkurrenz mit der 10-Meter-Luftpistole. Damit gehen bereits drei der sechs bisherigen peruanischen Goldmedaillen auf das Konto des Sportschießens.
Alessia und Valeria Palacios lassen die Konkurrenz hinter sich
Auch auf dem Wasser gab es Grund zum Feiern. Die Schwestern Alessia und Valeria Palacios gewannen Gold im Leichtgewichts-Doppelzweier. Über die 2.000 Meter auf der Laguna Setúbal benötigten die beiden Peruanerinnen 6:57,15 Minuten. Paraguay folgte mit 7:03,52 Minuten auf Rang zwei, Uruguay wurde mit 7:05,65 Minuten Dritter.
Für die beiden 26-Jährigen war es bereits die dritte ODESUR-Medaille ihrer Karriere. 2018 in Cochabamba und 2022 in Asunción hatten sie jeweils Bronze gewonnen. In Santa Fe schafften sie erstmals den Sprung ganz nach oben auf das Podium.
Auch Esports und Bochas bringen Peru Gold
Die peruanischen Erfolge beschränken sich nicht auf die klassischen olympischen Sportarten. Luis Suárez gewann die Goldmedaille im EA Sports FC der Männer. Die sechste Goldmedaille kam anschließend aus den Bochas: Tomaz Centa und Rosalba Rojas Raffo gewannen die Mixed-Petanca-Konkurrenz. Im Finale besiegten sie das chilenische Duo Rodolfo Gálvez und Sabrina Polito mit 12:4.
26 Medaillen für Peru
Neben den sechs Goldmedaillen hat Peru bislang neunmal Silber und elfmal Bronze gewonnen. Medaillen gab es unter anderem im Schwimmen, Gewichtheben, Fechten, Stand-up-Paddling, Wasserspringen und Turnen. Zu den Silbermedaillengewinnern gehören unter anderem Itzel Delgado, Rafaela Fernandini, Shoely Mego, María Luisa Doig, Mariana Soriano und Daniel Agüero. Bronzemedaillen holten unter anderem Yasmín Silva, Ana Ricci, Nadia Vela, Alessio Fukuda und Faviana Gavidia.
Für Peru sind die Spiele in Santa Fe gleichzeitig ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einem wesentlich größeren Heimtermin: den Panamerikanischen Spielen Lima 2027. Auch die Parapanamerikanischen Spiele Lima 2027 werden im kommenden Jahr in der peruanischen Hauptstadt ausgetragen. Weitere internationale und nationale Sporttermine stehen im Veranstaltungskalender von PeruMagazin.
Aktueller Medaillenstand Peru:
Gold: 6
Silber: 9
Bronze: 11
Gesamt: 26
Stand: 17. September 2026
Bildquelle: IPD / RPP Noticias.