Perus Volleyball-Frauen starten am 8. September 2026 in die Südamerikameisterschaft in Rio de Janeiro. Für die Nationalmannschaft geht es um einen der drei Startplätze für die Weltmeisterschaft 2027. Der Südamerikameister qualifiziert sich zusätzlich direkt für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Sechs Mannschaften treten vom 8. bis 13. September im Maracanãzinho gegeneinander an. Peru trifft auf Argentinien, Brasilien, Venezuela, Kolumbien und Chile. Gespielt wird jeder gegen jeden, eine zusätzliche Finalrunde gibt es nicht.
Auftakt gegen Argentinien
Peru beginnt das Turnier am 8. September gegen Argentinien. Bereits einen Tag später wartet Gastgeber Brasilien. Am 10. September folgt die Begegnung mit Venezuela.
Nach einem spielfreien Freitag geht es am Samstag gegen Kolumbien. Das letzte Spiel bestreitet Peru am 13. September gegen Chile. Besonders die Begegnungen mit Argentinien und Kolumbien dürften für den Kampf um die drei WM-Plätze wichtig werden.
Drei Plätze für die Weltmeisterschaft 2027
Die drei besten Mannschaften der Südamerikameisterschaft qualifizieren sich für die Weltmeisterschaft 2027 in den USA und Kanada. Peru hat damit die Chance, nach langer Abwesenheit auf die WM-Bühne zurückzukehren.
Noch schwieriger ist die direkte Qualifikation für Los Angeles 2028. Dieses Ticket erhält ausschließlich der Sieger der Südamerikameisterschaft. Brasilien geht als Gastgeber und eine der stärksten Volleyball-Nationen der Welt als Favorit in das Turnier.
Peru reist mit 14 Spielerinnen nach Rio
Trainer Antonio Rizola hat 14 Spielerinnen für die Südamerikameisterschaft nominiert. Zum Aufgebot gehören Yadhira Anchante, Brenda Lobatón, Aixa Vigil, Lucía Magallanes, Sandra Ostos, Miriam Patiño und Kiara Montes.
Außerdem stehen Claudia Palza, Coraima Gómez, Daniela Muñoz, Saskya Silvano, Rachell Hidalgo, Alondra Alarcón und Andrea Villegas im Kader. Rizola setzt damit auf eine Mischung aus erfahrenen Nationalspielerinnen und jüngeren Kräften.
Diana de la Peña fällt verletzt aus
Auf Diana de la Peña muss Peru verzichten. Die Mittelblockerin erlitt einen Bruch des fünften Mittelfußknochens am linken Fuß und konnte deshalb nicht in den endgültigen Kader aufgenommen werden.
Der Ausfall trifft die Mannschaft vor allem im Mittelblock. Trainer Antonio Rizola muss diese Position während des Turniers mit den verbliebenen Spielerinnen auffangen.
Brasilien ist Favorit
Brasilien geht als klarer Favorit in die Südamerikameisterschaft. Dahinter dürfte der Kampf um die weiteren WM-Plätze wesentlich offener werden.
Argentinien und Kolumbien gehören dabei zu den wichtigsten Konkurrenten Perus. Da alle Ergebnisse direkt in die Abschlusstabelle eingehen, kann bereits das Auftaktspiel gegen Argentinien große Bedeutung für die WM-Qualifikation haben.
Peru blickt auf große Volleyball-Erfolge zurück
Frauen-Volleyball besitzt in Peru eine lange Tradition. Die Nationalmannschaft gehörte über Jahrzehnte zu den stärksten Teams Südamerikas und feierte auch international große Erfolge.
Der Höhepunkt war die Silbermedaille bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul. Spielerinnen wie Cecilia Tait, Gabriela Pérez del Solar, Cenaida Uribe und Natalia Málaga prägten diese erfolgreiche Zeit.
Später verlor Peru international den Anschluss. Brasilien entwickelte sich zur dominierenden Mannschaft Südamerikas, während auch Argentinien und Kolumbien stärker wurden.
Die peruanische Liga als Basis der Nationalmannschaft
Volleyball ist in Peru weiterhin populär. Die heimische Frauenliga sorgt regelmäßig für große Aufmerksamkeit und bildet eine wichtige Grundlage für die Nationalmannschaft.
Vereine wie Alianza Lima, Regatas Lima, Universidad San Martín und Universitario stellen Spielerinnen für den nationalen und internationalen Wettbewerb. Für jüngere Talente bietet die Liga die Möglichkeit, sich für die Auswahl zu empfehlen.
Bei der Südamerikameisterschaft muss sich nun zeigen, wie konkurrenzfähig die aktuelle Generation im direkten Vergleich mit den besten Mannschaften des Kontinents ist.
Peru will zurück auf die internationale Bühne
Das wichtigste Ziel in Rio ist ein Platz unter den ersten drei. Damit würde sich Peru für die Weltmeisterschaft 2027 qualifizieren.
Der Weg dorthin führt vor allem über die direkten Duelle mit Argentinien und Kolumbien. Gegen Brasilien geht Peru dagegen als Außenseiter in die Partie.
Bereits die ersten Turniertage werden deshalb zeigen, ob Peru im Kampf um die WM-Plätze mithalten kann. Für die Mannschaft wäre eine erfolgreiche Qualifikation ein wichtiger Schritt zurück auf die internationale Bühne.
Häufige Fragen zur Volleyball-Südamerikameisterschaft 2026
Wann findet die Südamerikameisterschaft statt?
Die Frauen-Südamerikameisterschaft wird vom 8. bis 13. September 2026 in Rio de Janeiro ausgetragen.
Wo wird gespielt?
Austragungsort ist das Maracanãzinho in Rio de Janeiro.
Welche Mannschaften nehmen teil?
Peru trifft auf Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Venezuela und Chile.
Wann spielt Peru erstmals?
Peru startet am 8. September gegen Argentinien in das Turnier.
Kann sich Peru für die Weltmeisterschaft qualifizieren?
Ja. Die drei bestplatzierten Mannschaften qualifizieren sich für die Frauen-Weltmeisterschaft 2027 in den USA und Kanada.
Kann sich Peru für Olympia qualifizieren?
Ja. Der Südamerikameister erhält einen direkten Startplatz für die Olympischen Spiele 2028 in Los Angeles.
Wer trainiert Peru?
Trainer der peruanischen Frauen-Nationalmannschaft ist Antonio Rizola.
Quellen
Agencia Peruana de Noticias Andina: „Selección peruana de vóley definió a sus convocadas para jugar el Campeonato Sudamericano“, 2. September 2026.
Diario Oficial El Peruano: „Desafío en la net – disputará del 8 al 13 de setiembre el Sudamericano de Vóley Femenino“, 6. September 2026.
Olympics.com: Informationen zur Volleyball-Südamerikameisterschaft 2026, zur Qualifikation für die Weltmeisterschaft 2027 und zu den Olympischen Spielen Los Angeles 2028.
Federación Peruana de Vóley / Confederación Sudamericana de Voleibol: Kader und Turnierinformationen zur Südamerikameisterschaft 2026.
Hero-Bild: Agencia Peruana de Noticias Andina / Federación Peruana de Vóley, Aufnahme der peruanischen Frauen-Nationalmannschaft, veröffentlicht am 2. September 2026.