Zu Inhalt springen
Peruanische Medaillengewinnerinnen bei den Südamerikaspielen Santa Fe 2026 – Bildquelle: Agencia Andina / Difusión

Peru räumt in Südamerika ab! Schon 30 Medaillen bei den ODESUR

Peru hat bei den Südamerikaspielen 2026 bereits 30 Medaillen gewonnen. Siebenmal Gold bringen das Team aktuell auf Rang sechs.

Peru sammelt bei den Südamerikaspielen 2026 Medaille um Medaille! Nach fünf Wettkampftagen steht das Team bei 30 Medaillen. Siebenmal Gold, neunmal Silber und 14-mal Bronze bringen Peru aktuell auf Platz sechs des Medaillenspiegels. Und die Spiele sind noch lange nicht vorbei.

Die XIII Juegos Suramericanos werden vom 12. bis 26. September 2026 in der argentinischen Provinz Santa Fe ausgetragen. Wettkämpfe finden unter anderem in Santa Fe, Rosario und Rafaela statt. Sportler aus 15 Ländern Südamerikas treten in zahlreichen Disziplinen gegeneinander an. Peru ist mit einer großen Mannschaft vertreten. Bereits vor Beginn der Spiele hatte PeruMagazin die 492 Sportler des Team Perú vorgestellt.

Peru steht bereits bei 30 Medaillen

Nach Abschluss des fünften Wettkampftages hat Peru 30 Medaillen gesammelt. Die Bilanz besteht aus sieben Goldmedaillen, neun Silbermedaillen und 14 Bronzemedaillen. Damit steht Peru derzeit auf Rang sechs des Medaillenspiegels.

An der Spitze liegt Brasilien mit 117 Medaillen, gefolgt von Gastgeber Argentinien mit 101 und Kolumbien mit 73. Dahinter folgen Chile und Venezuela vor Peru. Die ersten peruanischen Medaillen hatte PeruMagazin bereits zusammengefasst.

Die Sportschützen liefern richtig ab!

Perus bisherige Paradedisziplin in Santa Fe ist das Sportschießen. Die peruanischen Schützen haben bereits sieben Medaillen gewonnen, drei davon in Gold. Einer der größten Erfolge geht auf das Konto von Nicolás Pacheco. Der Skeet-Spezialist gewann Gold und sicherte sich damit seinen vierten ODESUR-Titel in Folge. Pacheco hatte bereits 2014 in Santiago de Chile, 2018 in Cochabamba und 2022 in Asunción gewonnen.

Auch Marko Carrillo gehört zu den großen peruanischen Gewinnern. Er holte Gold mit der 10-Meter-Luftpistole und erzielte im Finale 237,7 Punkte. Gemeinsam mit Annia Becerra gewann Carrillo außerdem die Mixed-Konkurrenz. Insgesamt kommen für Peru im Sportschießen bislang drei Gold- und vier Bronzemedaillen zusammen.

Goldene Schwestern auf dem Wasser

Alessia und Valeria Palacios gewannen das Leichtgewichts-Doppel der Frauen über 2.000 Meter. Die beiden Schwestern benötigten 6:57,15 Minuten und sicherten Peru eine weitere Goldmedaille.

Der Erfolg besitzt mit Blick auf 2027 zusätzliche Bedeutung. Die Wettkämpfe zeigen auch, wo Peru vor den großen internationalen Sportveranstaltungen in Lima sportlich steht.

Peru gewinnt sogar Gold an der Konsole

Luis Suárez gewann für Peru die Männerkonkurrenz in EA Sports FC. Eine weitere Goldmedaille holten Tomaz Centa und Rosalba Rojas Raffo in der Mixed-Konkurrenz im Pétanque.

Siebtes Gold kommt beim Bowling

Am 18. September folgte die nächste Goldmedaille. Adrián Tokashiki und Alejandro Ishikawa gewannen für Peru den Doppelwettbewerb der Männer im Bowling. Durch ihren Erfolg stieg die peruanische Bilanz auf sieben Goldmedaillen und insgesamt 30 Medaillen.

Bemerkenswert ist die Verteilung der Erfolge. Sportschießen liefert bislang den größten Anteil an den Goldmedaillen, doch auch Rudern, Bowling, Esports und Pétanque tragen zur Bilanz bei. Peru ist bei diesen Südamerikaspielen damit nicht von einer einzelnen erfolgreichen Disziplin abhängig.

Neunmal Silber für Peru

Zu den peruanischen Silbermedaillengewinnern gehören unter anderem Mariana Soriano im Florett, María Luisa Doig im Degen, Rafaela Fernandini über 100 Meter Freistil, David Bardalez und Shoely Mego im Gewichtheben sowie Patricia Pérez im Esports-Wettbewerb.

14-mal Bronze

Im Sportschießen standen unter anderem Daniella Borda, Sara Vizcarra sowie die Mixed-Teams Deysi Jilapa und José Ullilen und Alexia Arenas und Diego Morin auf dem Podium. Im Gewichtheben holten unter anderem Faviana Gavidia, Miguel Ángel Preciado und Nadia Vela Bronze.

Brasilien führt den Medaillenspiegel deutlich an

Nach fünf Wettkampftagen führt Brasilien mit 117 Medaillen. Gastgeber Argentinien folgt mit 101 Medaillen, Kolumbien mit 73. Peru steht mit sieben Gold-, neun Silber- und 14 Bronzemedaillen auf dem sechsten Platz.

Der Blick geht schon nach Lima 2027

Die Ergebnisse von Santa Fe sind für Peru auch deshalb wichtig, weil das nächste große Ziel bereits feststeht: Lima 2027. Die Panamerikanischen Spiele kehren 2027 in die peruanische Hauptstadt zurück. Aktuelle Termine führt PeruMagazin im Veranstaltungskalender für Peru.

Peru hat noch weitere Medaillenchancen

Die 30 Medaillen sind nur eine Zwischenbilanz. Die Südamerikaspiele laufen noch bis zum 26. September 2026. Besonders das Sportschießen entwickelt sich zur stärksten Disziplin der peruanischen Mannschaft. Gleichzeitig zeigen die Erfolge im Rudern, Bowling, Esports, Gewichtheben, Fechten und Schwimmen, wie breit die bisherige Bilanz aufgestellt ist.

Daten und Fakten

Veranstaltung: XIII Juegos Suramericanos Santa Fe 2026
Zeitraum: 12. bis 26. September 2026
Gastgeberland: Argentinien
Austragungsorte: Santa Fe, Rosario und Rafaela
Teilnehmende Länder: 15
Team Perú: 492 Sportlerinnen und Sportler
Gold: 7
Silber: 9
Bronze: 14
Gesamt: 30 Medaillen
Aktuelle Platzierung: Rang 6
Stärkste peruanische Sportart bislang: Sportschießen

Quellen
Instituto Peruano del Deporte (IPD), September 2026
Comité Olímpico Peruano, September 2026
ODESUR / Santa Fe 2026, September 2026
Agencia Andina, September 2026
El Peruano, September 2026
Bildquelle: Gobierno de Santa Fe / Wikimedia Commons, CC BY-SA 2.5

Sponsoren