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Papst Leo XIV. in Peru: Neue Details zu Chiclayo, Cajamarca und Lima

Neue Details zum Besuch von Papst Leo XIV. in Peru: Zwei Tage in Chiclayo, eine Reise nach Santa Cruz und eine große Messe in Lima.

Zum Besuch von Papst Leo XIV. in Peru gibt es neue Details. Die Reise im November war bereits bekannt. Inzwischen stehen jedoch weitere Programmpunkte fest, und die staatlichen Vorbereitungen nehmen konkrete Formen an. Besonders interessant sind die neuen Informationen aus Nordperu. Für Chiclayo sind zwei Tage vorgesehen. Außerdem soll Leo XIV. von dort in die Provinz Santa Cruz in Cajamarca reisen.

In Lima wurde inzwischen auch der Ort für eine große Messe bekanntgegeben. Sie soll am 16. November auf dem Gelände der Luftwaffenbasis Las Palmas stattfinden. Die peruanische Regierung hat zudem den organisatorischen Rahmen für den Besuch erweitert. Damit können die beteiligten Behörden ihre Vorbereitungen für Sicherheit, Verkehr und Veranstaltungen intensivieren.

Papst Leo XIV. in Peru: Regierung schafft neuen organisatorischen Rahmen

Am 25. August 2026 wurde die Resolución Suprema N.º 132-2026-RE veröffentlicht. Sie betrifft nicht nur die eigentliche Reise von Papst Leo XIV. Auch vorbereitende Veranstaltungen, Treffen und organisatorische Maßnahmen werden davon erfasst.

Für die notwendigen staatlichen Beschaffungen kann das Außenministerium ein besonderes Verfahren nutzen. Dieses ist für offizielle Veranstaltungen mit Staatsoberhäuptern und anderen hochrangigen Würdenträgern vorgesehen. Die dafür notwendigen Ausgaben werden aus dem Haushalt des peruanischen Außenministeriums finanziert.

Bereits zuvor wurde eine außerordentliche hochrangige Kommission für den Papstbesuch eingerichtet. An ihr sind verschiedene Ministerien und weitere staatliche Stellen beteiligt. Am 25. August berichtete das staatliche Diario Oficial El Peruano über die Arbeit dieser Kommission. Auch Vertreter der Privatwirtschaft sollen die Vorbereitungen unterstützen. Damit beginnt nun die konkrete organisatorische Phase des Besuchs.

Zwei Tage in Chiclayo geplant

Für Nordperu werden die Planungen inzwischen wesentlich konkreter. Der Bischof von Chiclayo, Edinson Farfán, erklärte, dass sich Papst Leo XIV. zwei Tage in der Diözese Chiclayo aufhalten soll. Diese Station besitzt für den Papst eine besondere persönliche Bedeutung. Robert Francis Prevost war selbst Bischof von Chiclayo und lebte viele Jahre in Peru.

Einige Orte seines geplanten Besuchs in der Region wurden bereits genannt. Dazu gehören die Kathedrale von Chiclayo und das Heiligtum Nuestra Señora de la Paz. Auch die Universidad Católica Santo Toribio de Mogrovejo gehört zu den vorgesehenen Stationen. Für größere Begegnungen und Feierlichkeiten ist außerdem das Gelände beim Industriepark von Reque vorgesehen. Damit zeichnet sich ab, dass Chiclayo eine der umfangreichsten Stationen der gesamten Peru-Reise werden könnte.

Papst soll auch nach Santa Cruz in Cajamarca reisen

Eine besonders interessante neue Information betrifft Cajamarca. Nach Angaben von Bischof Edinson Farfán soll Leo XIV. während seines Aufenthalts in der Diözese Chiclayo die Provinz Santa Cruz besuchen. Santa Cruz gehört politisch zum Departamento Cajamarca, kirchlich jedoch zur Diözese Chiclayo. Dort ist nach Angaben des Bischofs eine große öffentliche Messe vorgesehen.

Damit würde die Reise des Papstes über die bisher offiziell genannten Städte Lima, Chiclayo, Cusco und Pucallpa hinausgehen. Santa Cruz taucht bislang nicht als eigenständige Station in der offiziellen Reiseankündigung des Vatikans auf. Der Besuch wurde jedoch vom Bischof von Chiclayo als Teil des regionalen Programms genannt.

Für Nordperu wäre diese Station bemerkenswert. Der Papst würde damit nicht ausschließlich die großen Städte besuchen. Auch eine wesentlich kleinere Provinz in den nördlichen Anden würde Teil seiner Reise.

Zaña steht ebenfalls auf dem Programm

Auch Zaña in Lambayeque gehört nach Angaben der Diözese zu den vorgesehenen Orten. Der Distrikt liegt südöstlich von Chiclayo und besitzt eine bedeutende koloniale Geschichte. Für Leo XIV. ist Zaña ebenfalls kein unbekannter Ort. Während seiner Jahre in Nordperu hatte er engen Kontakt zu Gemeinden außerhalb der Regionalhauptstadt.

Welche Veranstaltung dort stattfinden wird und wie lange der Aufenthalt dauern soll, ist noch nicht abschließend veröffentlicht. Deshalb sollte dieser Programmpunkt derzeit nicht mit einem festen Zeitplan verbunden werden.

Große Messe am 16. November in Lima

Für Lima gibt es inzwischen ebenfalls einen konkreten Veranstaltungsort. Außenminister Carlos Espá kündigte an, dass Papst Leo XIV. am 16. November eine große Messe auf der Base Aérea Las Palmas feiern soll. Das Gelände befindet sich im Süden der peruanischen Hauptstadt und bietet ausreichend Platz für eine Veranstaltung mit sehr vielen Teilnehmern. Las Palmas wurde bereits bei früheren großen kirchlichen Veranstaltungen genutzt.

Mit der Bekanntgabe des Veranstaltungsortes können nun weitere Planungen beginnen. Dazu gehören Sicherheitskonzepte, Verkehrsführung und der Zugang der Teilnehmer. Einzelheiten zur Teilnahme und mögliche Zugangsbeschränkungen wurden bislang noch nicht vollständig veröffentlicht. Besucher sollten deshalb noch keine Angebote kaufen, die einen garantierten Zugang zur Papstmesse versprechen.

Peru startet Freiwilligenprogramm für den Papstbesuch

Parallel zu den staatlichen Vorbereitungen organisiert auch die katholische Kirche den Empfang. Das offizielle Freiwilligenprogramm trägt den Namen „Los Amigos de León“. Junge Menschen und andere Freiwillige sollen Pilger während der Reise unterstützen. Dazu gehören Orientierung, Begleitung und organisatorische Hilfen. Die Teilnehmer erhalten vor dem Besuch entsprechende Schulungen.

Die peruanische Bischofskonferenz hat dafür ein Anmeldeverfahren eingerichtet. Mit zunehmender Konkretisierung des Reiseprogramms sollen weitere Aufgaben und Einsatzbereiche bekanntgegeben werden.

Offizielle Hymne heißt „León, Hermano del Camino“

Auch die offizielle Musik für den Papstbesuch steht inzwischen fest. Die Hymne trägt den Titel „León, Hermano del Camino“, auf Deutsch etwa „Leo, Bruder auf dem Weg“. Das Lied wurde im Rahmen eines Wettbewerbs ausgewählt. Komponiert wurde die Hymne von Jaime Montoya. Sie wird vom Jugendchor Aguchita interpretiert und verbindet unter anderem Elemente andiner Musik.

Der Name des Chores erinnert an María Agustina Rivas López, bekannt als Aguchita. Die peruanische Ordensfrau und Missionarin wurde 1990 während ihrer Arbeit im Amazonasgebiet von Mitgliedern des Sendero Luminoso ermordet. 2022 wurde sie als Märtyrerin seliggesprochen. Damit erhält die Hymne einen direkten Bezug zur jüngeren Geschichte Perus.

Gebet wird in mehrere indigene Sprachen übersetzt

Auch das offizielle Gebet zum Besuch von Leo XIV. soll möglichst viele Menschen im Land erreichen. Nach Angaben von Vatican News wird es unter anderem in Quechua, Aymara und Awajún übersetzt. Das ist insbesondere für die Stationen Cusco und Pucallpa von Bedeutung.

Quechua wird in verschiedenen Regionen der Anden gesprochen. Awajún gehört zu den wichtigen indigenen Sprachen des nördlichen Amazonasgebietes. Damit berücksichtigen die Organisatoren die sprachliche Vielfalt Perus bei den Vorbereitungen.

Was Reisende im November beachten sollten

Für Reisende werden die neuen Programmdetails zunehmend relevant. Besonders in Lima und Chiclayo muss rund um die großen Veranstaltungen mit erheblich mehr Besuchern gerechnet werden. Straßensperrungen und Änderungen beim öffentlichen Verkehr sind wahrscheinlich. Konkrete Verkehrsmaßnahmen wurden allerdings noch nicht vollständig veröffentlicht.

In Chiclayo könnten neben der Stadt selbst auch Reque und die Verbindungen in Richtung Zaña betroffen sein. Hinzu kommt der geplante Besuch in Santa Cruz. Wer sich zwischen dem 11. und 17. November in einer der betroffenen Regionen aufhält, sollte deshalb die weitere Veröffentlichung des Reiseprogramms verfolgen. Auch bei Unterkünften könnte die Nachfrage deutlich steigen.

Noch ist nicht das gesamte Programm endgültig

Trotz der neuen Informationen fehlen weiterhin wichtige Einzelheiten. Der Vatikan hat für Peru bislang den Zeitraum vom 11. bis 17. November 2026 und die vier Hauptstationen Lima, Chiclayo, Cusco und Pucallpa veröffentlicht. Das vollständige Tagesprogramm steht noch aus. Deshalb können sich einzelne Termine oder regionale Programmpunkte noch verändern.

Fest steht inzwischen jedoch, dass die Vorbereitungen deutlich konkreter werden. Vor allem die angekündigte Reise nach Santa Cruz erweitert den bisherigen Blick auf den Aufenthalt. Für Nordperu entwickelt sich der Papstbesuch damit zu einem der bedeutendsten Ereignisse des Jahres 2026.

Häufige Fragen zu den neuen Planungen

Was ist neu beim Besuch von Papst Leo XIV. in Peru?

Neu sind weitere Details zum Programm und zur Organisation. Dazu gehören zwei Tage in der Diözese Chiclayo, der angekündigte Besuch in Santa Cruz sowie die große Messe in Lima.

Kommt Papst Leo XIV. nach Cajamarca?

Bischof Edinson Farfán hat einen Besuch in der Provinz Santa Cruz angekündigt. Santa Cruz gehört zum Departamento Cajamarca und kirchlich zur Diözese Chiclayo.

Wo findet die große Papstmesse in Lima statt?

Die große Messe ist für den 16. November auf dem Gelände der Base Aérea Las Palmas vorgesehen.

Wie lange bleibt Papst Leo XIV. in Chiclayo?

Nach Angaben des Bischofs von Chiclayo sind zwei Tage innerhalb der Diözese vorgesehen.

Welche Orte sind in Chiclayo vorgesehen?

Genannt wurden die Kathedrale, das Santuario de Nuestra Señora de la Paz, die USAT und das Gelände beim Industriepark von Reque. Auch Zaña und Santa Cruz gehören zum regionalen Programm.

Wie heißt die offizielle Hymne?

Die Hymne heißt „León, Hermano del Camino“. Sie wird vom Jugendchor Aguchita interpretiert.

Ist das gesamte Reiseprogramm bereits endgültig?

Nein. Der Vatikan hat die Hauptstationen bestätigt. Das vollständige Programm mit allen Uhrzeiten und Veranstaltungen wurde noch nicht veröffentlicht.

Quellen

Diario Oficial El Peruano, Resolución Suprema N.º 132-2026-RE, 25. August 2026.
Diario Oficial El Peruano, Informationen zur staatlichen Vorbereitung des Papstbesuchs, 25. August 2026.
Vatican News, Informationen zur apostolischen Reise und zum Freiwilligenprogramm.
ACI Prensa, Angaben der Diözese Chiclayo zum regionalen Besuchsprogramm.
Reuters, Informationen zur offiziellen Hymne des Papstbesuchs.