Madre de Dios
Das Departamento Madre de Dios liegt im Südosten Perus und gehört zum Amazonasgebiet. Puerto Maldonado, große Flüsse, dichter tropischer Regenwald und weitläufige Schutzgebiete prägen eine Region, die zu den artenreichsten Räumen des Landes zählt.
Madre de Dios auf einen Blick
Madre de Dios liegt im südöstlichen Amazonasbecken Perus. Das Departamento grenzt an Brasilien und Bolivien sowie innerhalb Perus an Ucayali, Cusco und Puno und umfasst drei Provinzen.
Madre de Dios in Bildern
Flüsse, Regenwald, Seen und Puerto Maldonado zeigen, wie stark Wasser und tropische Natur das Departamento bestimmen.

Madre de Dios ist mehr als Regenwald
Zwischen großen Flüssen und Schutzgebieten liegen indigene Lebensräume, Puerto Maldonado, Grenzhandel, Landwirtschaft und touristische Angebote. Gleichzeitig prägen Goldabbau und Waldverlust viele Debatten über die Zukunft der Region.
Geschichte und Identität
Die Geschichte von Madre de Dios ist eng mit indigenen Gemeinschaften, Flusswegen, Grenzräumen, Rohstoffen und der Entwicklung Puerto Maldonados verbunden.
Indigene Kulturen
Madre de Dios ist seit langer Zeit Lebensraum verschiedener indigener Völker. Kenntnisse über Wald, Flüsse, Heilpflanzen und saisonale Veränderungen prägen die kulturelle Vielfalt.
Flüsse und Rohstoffe
Madre de Dios, Tambopata und weitere Flüsse dienten lange als wichtigste Verkehrswege. Kautschuk, Gold und andere Rohstoffe veränderten die Region nachhaltig.
Puerto Maldonado
Puerto Maldonado entwickelte sich zum wichtigsten urbanen Zentrum und verbindet Verwaltung, Handel, Verkehr und Tourismus.
Städte und Orte in Madre de Dios
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Landschaft und Natur
Madre de Dios gehört zum südwestlichen Amazonasbecken. Große Flusssysteme, Altarme, Seen, Palmenwälder und dichter tropischer Regenwald bilden Lebensräume mit außergewöhnlich hoher Artenvielfalt.
Zu den bekanntesten Schutzräumen zählen die Reserva Nacional Tambopata und Teile des Manu-Nationalparks. Der Lago Sandoval nahe Puerto Maldonado ist eines der bekanntesten Naturziele.
Wirtschaft in Madre de Dios
Tourismus, Landwirtschaft, Waldprodukte, Handel und Goldabbau prägen die Wirtschaft. Viele Bereiche stehen im Spannungsfeld zwischen Nutzung und Schutz des Amazonaswaldes.
Tourismus
Rund um Puerto Maldonado und Tambopata haben sich Lodges, Flussausflüge und Naturführungen entwickelt.
Landwirtschaft und Wald
Landwirtschaftliche Produkte und Waldressourcen spielen regional eine wichtige Rolle.
Goldbergbau
Goldabbau ist wirtschaftlich bedeutend, verursacht jedoch erhebliche ökologische und soziale Probleme.
Sehenswürdigkeiten in Madre de Dios
Regenwald, Flüsse, Seen und Schutzgebiete gehören zu den großen Reisezielen des Departamentos.
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Veranstaltungen in Madre de Dios
Traditionelle Feste, Musik, Kultur und besondere Termine führen durch den Veranstaltungskalender des Departamentos Madre de Dios.
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Meldungen aus Madre de Dios
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Weiter durch Südostperu
Madre de Dios grenzt innerhalb Perus an Ucayali, Cusco und Puno.
Ucayali
Amazonasgebiet mit großen Flüssen und Regenwald.
Departamento ansehenCusco
Übergang vom Amazonasgebiet in die Anden.
Departamento ansehenPuno
Hochanden und der Raum um den Titicacasee.
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FAQ zum Departamento Madre de Dios
Wo liegt Madre de Dios?
Madre de Dios liegt im Südosten Perus im Amazonasgebiet und grenzt an Brasilien und Bolivien.
Was ist die Hauptstadt von Madre de Dios?
Hauptstadt des Departamentos ist Puerto Maldonado.
Wie viele Provinzen gibt es?
Madre de Dios besteht aus den drei Provinzen Tambopata, Manu und Tahuamanu.
Was sollte man in Madre de Dios sehen?
Bekannte Naturziele sind die Reserva Nacional Tambopata, der Lago Sandoval und Gebiete des Manu-Nationalparks.
Wann ist eine gute Reisezeit?
Für viele Naturaktivitäten sind die trockeneren Monate ungefähr von Mai bis Oktober praktisch.
Wie kommt man nach Madre de Dios?
Puerto Maldonado ist per Flugzeug und über die Interoceánica Sur erreichbar.
Quellen und Bildnachweise
- INEI: Statistische Regionaldaten für Madre de Dios.
- JNE / Infogob: Fläche, Hauptstadt und Verwaltungsgliederung.
- SERNANP: Reserva Nacional Tambopata und Parque Nacional del Manu.
- Wikimedia Commons: „Rio Madre de Dios, Peru.JPG“, Roosevelt Garcia, Public Domain.
- Wikimedia Commons: „Lago Sandoval.jpg“, Ozesama, CC BY-SA 4.0.
- Wikimedia Commons: „Amazon rainforest near Puerto Maldonado.jpg“, Ivan Mlinaric, CC BY 2.0.
- Wikimedia Commons: „President Guillermo Billinghurst Bridge1.jpg“, Amazonía Puno - Madre de Dios, CC BY 2.0.
- Wikimedia Commons: „Puente Billinghurst, Puerto Maldonado, Madre de Dios, Peru.jpg“, Norbert.hillebrecht, CC BY-SA 4.0.