Im peruanischen Handball geht es derzeit Schlag auf Schlag. Gerade haben Nachwuchsmannschaften aus Apurímac, Cusco und Puno ihre Macrorregional-Wettbewerbe beendet. Schon vom 8. bis 10. Oktober wartet in Lima mit der Copa Reina das nächste Handballturnier.
Während im peruanischen Sport meistens Fußball und Volleyball die Schlagzeilen bestimmen, zeigt sich beim Handball gerade abseits der großen Öffentlichkeit einiges an Bewegung. Besonders interessant ist dabei der Nachwuchs. In mehreren Regionen stehen junge Spielerinnen und Spieler auf dem Feld, und unmittelbar nach den Schulwettbewerben folgt bereits das nächste Turnier.
Apurímac holt sich den Sieg bei den Jungen
Vom 30. September bis 2. Oktober wurde in Puno bei den Juegos Escolares Deportivos y Paradeportivos 2026 auch Handball gespielt. In der männlichen Kategorie B trafen die Schuldelegationen aus Puno, Apurímac und Cusco aufeinander.
Apurímac erwischte einen starken Start und besiegte Gastgeber Puno deutlich mit 27:11. Anschließend setzte sich Cusco mit 36:8 gegen Puno durch. Damit bekam das abschließende Duell zwischen Apurímac und Cusco besondere Bedeutung. Beide Mannschaften hatten zuvor gewonnen und konnten sich noch den ersten Platz sichern.
Apurímac entschied die Begegnung mit 22:17 für sich und beendete den Wettbewerb damit ungeschlagen. Mit zwei Siegen und insgesamt 49 erzielten Toren ging Platz eins an Apurímac. Cusco belegte den zweiten Rang, Puno wurde Dritter.
Bei den Mädchen jubelt Cusco
Auch bei den Mädchen kämpften Mannschaften aus Cusco, Apurímac und Puno um den Sieg. Hier setzte Cusco gleich im ersten Spiel ein wichtiges Zeichen. Gegen Apurímac gelang ein knapper 9:7-Erfolg.
Apurímac gewann anschließend mit 7:5 gegen Puno und hielt damit das Rennen um die vorderen Plätze offen. Am letzten Spieltag ließ Cusco allerdings nichts mehr anbrennen. Mit einem 10:6 gegen Puno machte die Mannschaft den ersten Platz perfekt.
Cusco beendete das Turnier damit mit zwei Siegen. Apurímac wurde Zweiter und Puno belegte den dritten Platz.
Warum diese Schulspiele für Perus Handball wichtig sind
Auf den ersten Blick sind es Ergebnisse eines Schulsportwettbewerbs. Für eine kleinere Sportart wie Handball haben solche Turniere jedoch eine größere Bedeutung. Junge Spieler benötigen regelmäßige Wettkämpfe und Gegner außerhalb ihrer eigenen Schule oder Trainingsgruppe. Nur dadurch entsteht eine Struktur, in der sich Talente entwickeln und miteinander messen können.
Besonders wichtig ist dabei, dass Handball nicht ausschließlich in Lima stattfindet. Mit Apurímac, Cusco und Puno stehen bei diesen Wettbewerben drei Regionen im Mittelpunkt, die zeigen, dass die Sportart auch außerhalb der Hauptstadt gespielt wird. Einen weiteren Blick auf Perus internationalen Handball gibt der PeruMagazin-Beitrag zum IHF Nations Trophy 2026 in Lima.
Jetzt richtet sich der Blick nach Lima
Lange müssen Handballfans nicht auf den nächsten Termin warten. Vom 8. bis 10. Oktober 2026 soll in Lima die vierte Ausgabe der Copa Reina de Handball stattfinden.
Das Turnier richtet sich gezielt an den Nachwuchs. Gespielt wird in den Altersklassen U12, U14 und U17, jeweils bei Mädchen und Jungen. Damit stehen gleich sechs Nachwuchswettbewerbe auf dem Programm.
Die Organisatoren haben Mannschaften aus verschiedenen Teilen Perus sowie internationale Teams zur Teilnahme eingeladen. Für die jungen Spieler bietet das Turnier die Möglichkeit, innerhalb weniger Tage auf unterschiedliche Gegner und Spielweisen zu treffen.
Schon die U12 bekommt ihre eigene Bühne
Interessant ist vor allem die Aufteilung nach Altersklassen. Bereits Kinder der U12 können unter Turnierbedingungen spielen. Danach folgen U14 und U17. Damit entsteht eine klare sportliche Abstufung, statt ausschließlich ältere Jugendliche gegeneinander antreten zu lassen.
Gerade für den peruanischen Handball kann das entscheidend sein. Je früher Kinder regelmäßig spielen können, desto größer ist die Chance, dass sie der Sportart über mehrere Jahre erhalten bleiben. Gleichzeitig bekommen Vereine und Trainer die Möglichkeit, die Entwicklung junger Spieler über verschiedene Altersklassen hinweg zu begleiten.
Drei Tage Handball in Lima
Vom 8. Oktober an richtet sich der Blick deshalb nach Lima. Für drei Tage treffen dort junge Handballer verschiedener Altersklassen aufeinander. Dabei geht es nicht nur um Pokale und Platzierungen.
Interessant wird auch sein, welche Mannschaften tatsächlich antreten, welche Regionen vertreten sind und wie sich die peruanischen Teams gegen internationale Gegner schlagen. Die gerade beendeten Schulwettbewerbe liefern dafür einen passenden Auftakt.
Apurímac hat bei den Jungen gewonnen, Cusco bei den Mädchen. Wenige Tage später bekommt der peruanische Handballnachwuchs bereits die nächste Gelegenheit, sich zu zeigen. Während andere Sportarten in Peru deutlich mehr öffentliche Aufmerksamkeit bekommen, wird beim Handball weiter gespielt, trainiert und um Nachwuchs gekämpft.
Vom 8. bis 10. Oktober steht nun die Copa Reina in Lima im Mittelpunkt.
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Dirección Regional de Educación Puno / JEDPA 2026 – offizielle Ergebnisse Handball Kategorie B Jungen und Mädchen, Stand 2. Oktober 2026.
Dirección Regional de Educación Puno / JEDPA 2026 – offizieller Meisterüberblick der Macrorregional-Etappe Puno, Cusco und Apurímac.
Todo Handball – Copa Reina de Handball 2026 in Lima, 8. bis 10. Oktober 2026.
Bildquelle Hero: Federación Deportiva Peruana de Handball (FPH) / Dajhana Prado, veröffentlicht über Handball Sur y Centro América (COSCABAL), Peru gegen Bolivien, Lima 2026.