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Camino Inca bleibt geschlossen – Wiedereröffnung erneut verschoben

Die Routen 1, 2 und 3 des Camino Inca nach Machu Picchu bleiben vorerst geschlossen. Eine technische Inspektion läuft bis 30. August 2026; einen bestätigten Wiedereröffnungstermin gibt es noch nicht.

Der Camino Inca nach Machu Picchu bleibt auf den Routen 1, 2 und 3 weiterhin für den Tourismus geschlossen. Die ursprünglich angekündigte Wiedereröffnung wurde erneut verschoben.

Technische Prüfung bis 30. August

Die zuständigen Behörden führen weitere technische Prüfungen durch, um Sicherheit und Begehbarkeit der betroffenen Abschnitte zu beurteilen. Die Inspektionen sollen bis Sonntag, den 30. August 2026, dauern. Erst danach soll über einen neuen Termin für die Wiedereröffnung entschieden werden.

Starke Regenfälle beschädigten die Route

Die Routen 1, 2 und 3 der Red de Caminos Inca sind seit dem 18. August 2026 geschlossen. Starke und für diese Jahreszeit ungewöhnliche Regenfälle hatten Erdrutsche, angeschwollene Bäche und weitere Schäden verursacht.

Seitdem arbeiten Mitarbeiter der Dirección Desconcentrada de Cultura de Cusco und des Servicio Nacional de Áreas Naturales Protegidas por el Estado an der Bewertung, Reinigung und Wiederherstellung der touristischen Infrastruktur.

Was ist der Camino Inca?

Der Camino Inca ist Teil des historischen Straßennetzes der Inka und heute eine der bekanntesten Trekkingstrecken Perus. Die touristischen Wege im Schutzgebiet von Machu Picchu führen über alte Inka-Pfade durch die Anden, vorbei an archäologischen Anlagen bis nach Machu Picchu. Der klassische Camino Inca beginnt am Kilometer 82 bei Piskacucho und wird gewöhnlich in vier Tagen zurückgelegt. Daneben gibt es weitere Routen mit unterschiedlichen Startpunkten und Streckenlängen. Der Zugang ist begrenzt und erfolgt über autorisierte Reiseveranstalter.

Wiedereröffnung bereits mehrfach verschoben

Zunächst war vorgesehen, die betroffenen Routen am 22. August wieder freizugeben. Anschließend wurde der Termin auf den 26. August verschoben. Auch dieser Termin konnte nicht eingehalten werden.

Nach Abschluss der aktuellen Inspektion wollen die Fachleute anhand der tatsächlichen Sicherheitslage entscheiden, wann Besucher die Routen wieder nutzen können.

Route 5 bleibt als Alternative geöffnet

Während die Routen 1, 2 und 3 geschlossen bleiben, steht die Route 5 über Chachabamba weiterhin als Alternative zur Verfügung. Der Zugang erfolgt über die Kilometer 104 und 106 der Bahnstrecke Ollantaytambo–Machu Picchu.

Was Reisende jetzt beachten sollten

Reisende mit einer geplanten Wanderung auf dem klassischen Camino Inca sollten kurzfristig bei ihrem Reiseveranstalter prüfen, ob ihre Tour betroffen ist. Die Situation kann sich nach Abschluss der technischen Inspektionen erneut ändern.

Auch bei bereits bestätigten Buchungen sollten Besucher nicht automatisch davon ausgehen, dass die Route geöffnet ist. Entscheidend sind die aktuellen Freigaben der zuständigen peruanischen Behörden.

Quellen

Nachrichten- und Bildquelle: Agencia Andina / ANDINA-Difusión, Meldung vom 26. August 2026: Camino Inca a Machu Picchu: continúa restringido acceso al turismo en las rutas 1, 2 y 3.

Bild: ANDINA/Difusión – Arbeiten zur Wiederherstellung des Camino Inca nach den Regenfällen im August 2026.