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Wasserkraftwerk Moyopampa in Peru – Archivfoto und Symbolbild, nicht das geplante Tinajones-Projekt; HighVoltage 5576, CC BY-SA 4.0

35 MILLIONEN DOLLAR FÜR NORDPERU! Hier soll Wasser zu Strom werden

Mehr als 35 Millionen Dollar für Lambayeque: ClearPower plant Strom aus bestehenden Bewässerungskanälen des Tinajones-Systems.

MILLIONEN-DEAL IN LAMBAYEQUE! Das US-Unternehmen ClearPower Global plant, mehr als 35 Millionen US-Dollar in ein Wasserkraftprojekt im Norden Perus zu investieren. Der Strom soll aus Wasser entstehen, das bereits durch das Bewässerungssystem Tinajones fließt. Ein neuer großer Staudamm ist dafür nicht vorgesehen.

GRÜNES LICHT FÜR DEN MILLIONEN-PLAN!

Das staatliche Sonderprojekt Olmos-Tinajones (PEOT) hat ClearPower die Nutzung vorhandener Wasserinfrastruktur genehmigt. Die geplanten Anlagen sollen insgesamt bis zu 20 Megawatt leisten. Die Entscheidung betrifft die Region Lambayeque rund um Chiclayo, wo Landwirtschaft und Bewässerung eine wichtige wirtschaftliche Rolle spielen. Die Genehmigung bedeutet allerdings noch keinen sofortigen Baubeginn.

20 MEGAWATT! SO SOLL DAS PROJEKT FUNKTIONIEREN

ClearPower will modulare Turbinen dort einsetzen, wo das Wasser in bestehenden Kanälen ein geeignetes Gefälle überwindet. Nach Unternehmensangaben könnten die ersten Anlagen bis zu 184 Gigawattstunden Strom pro Jahr erzeugen. Das ist eine Prognose, keine bereits erreichte Produktionsmenge. Das Tinajones-System umfasst unter anderem den Stausee, den Zuleitungskanal und den Taymi-Kanal. Es versorgt landwirtschaftliche Flächen und Gemeinden im Chancay-Lambayeque-Tal. Der Ausbau soll die Infrastruktur an der Küste Nordperus zusätzlich für erneuerbare Energie nutzen.

AUCH DER STAAT SOLL KASSIEREN!

Das Vorhaben ist auf 30 Jahre ausgelegt. ClearPower soll die Kosten für Betrieb und Wartung der neuen Anlagen tragen und dem PEOT mindestens 1,5 Millionen Soles jährlich aus der Stromproduktion zahlen. Die Wasserinfrastruktur bleibt in staatlicher Hand. Das Unternehmen stellt außerdem Beschäftigungsmöglichkeiten und Aufträge für regionale Betriebe in Aussicht. Konkrete Arbeitsplatzzahlen sind bislang nicht bestätigt.

DER HAKEN: STROM DARF NICHT AUF KOSTEN DER BAUERN GEHEN!

Für die Landwirtschaft in Lambayeque ist die Wasserversorgung unverzichtbar. PEOT verlangt deshalb, dass das Kraftwerksprojekt die verfügbare Wassermenge, den regulären Betrieb der Bewässerungskanäle und die Rechte der Landwirte im Chancay-Lambayeque-Tal nicht beeinträchtigt. Bei Wartungsarbeiten, Sicherheitsproblemen oder Notfällen kann die Nutzung vorübergehend ausgesetzt werden. Für die wirtschaftliche Entwicklung von Nordperu sind sowohl Strom als auch eine verlässliche Bewässerung von Bedeutung.

MILLIONEN INVESTIERT – ABER WANN FLIESST DER ERSTE STROM?

Ein verbindlicher Termin für den Baustart oder die Inbetriebnahme wurde nicht bestätigt. ClearPower muss zunächst die Stromerzeugungskonzession bei der zuständigen regionalen Energie- und Bergbaubehörde beantragen. Erst nach Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme wird sich zeigen, ob die geplanten 20 Megawatt erreicht werden. Weitere regionale Wirtschaftsmeldungen stehen bei PeruMagazin informiert.

Quellen und Bildnachweis

Gestión, 24. September 2026: ClearPower und Wasserkraftprojekt Tinajones.

ClearPower Global / PR Newswire, 23. September 2026: Projektumfang und geplante Stromproduktion.

PEOT, 22. September 2026: Nutzungsgenehmigung und Schutz der Wasserversorgung, berichtet von El Huerequeque.

Hero-Foto: HighVoltage 5576, „Hidroelectrica Moyopampa2.jpg“, Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0, 17. März 2022; externes Archivfoto eines peruanischen Wasserkraftwerks, nicht des geplanten Tinajones-Projekts. Lizenz: Creative Commons Namensnennung – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0.

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