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Peruanisches Squash-Team mit Medaillen bei den Südamerikaspielen Santa Fe 2026

99 MEDAILLEN! Peru schreibt Sport-Geschichte

Peru beendet die Südamerikaspiele Santa Fe 2026 mit 99 Medaillen. 28-mal Gold und die beste Auslandsbilanz der peruanischen ODESUR-Geschichte.

Was für ein Abschluss! Was für eine Bilanz! Peru beendet die Südamerikaspiele Santa Fe 2026 mit einem historischen Ergebnis. Team Perú holt 28-mal Gold, 32-mal Silber und 39-mal Bronze. Macht zusammen: unglaubliche 99 Medaillen!

Und bis zum letzten Wettkampftag wurde gesammelt. Am Samstag, dem 26. September, schlug Peru noch einmal richtig zu. Zwei Goldmedaillen und zweimal Silber kamen hinzu. Damit war endgültig klar: Diese Südamerikaspiele bekommen einen besonderen Platz in der peruanischen Sportgeschichte.

TENNIS-HAMMER! Dana Guzmán holt Gold

Was für ein Finale von Dana Guzmán! Die Peruanerin ließ ihrer argentinischen Gegnerin Jazmín Ortenzi kaum Luft. Den ersten Satz gewann Guzmán mit 6:0, anschließend machte sie mit einem 6:3 im zweiten Satz alles klar. Schluss, Sieg, Gold für Peru!

Besonders interessant für Nordperu: Guzmán stammt aus Piura und lebt seit jungen Jahren in Arequipa. Mit ihrem deutlichen Finalsieg setzte sie einen der großen Schlusspunkte unter die Südamerikaspiele 2026.

GOLD! Auch Perus Squash-Team schlägt zu

Doch Guzmán war nicht allein. Auch Perus Squash-Männer wollten zum Abschluss noch einmal ganz nach oben auf das Podium. Diego Elías, Alonso Escudero, Rafael Gálvez und Thiago Cabrejos besiegten Ecuador im Mannschaftsfinale und holten die nächste Goldmedaille für Peru.

Für Diego Elías war es bereits der nächste große Erfolg in Santa Fe. Der peruanische Squash-Star hatte zuvor schon im Einzel triumphiert und beendete die Spiele damit mit zwei Goldmedaillen.

Und plötzlich waren es 99!

Der letzte Wettkampftag brachte Peru noch zwei weitere Medaillen. Inés Castillo gewann Silber im Badminton-Einzel der Frauen. Im Tischtennis holten Carlos Fernández, Felipe Duffoo und Rodrigo Hidalgo im Mannschaftswettbewerb ebenfalls Silber.

Damit kamen am Schlusstag vier weitere Medaillen hinzu. Zwei davon waren Gold, zwei Silber – und anschließend stand die historische Gesamtzahl fest: 99 Medaillen für Peru!

DIE HISTORISCHE BILANZ

Peru beendet die Südamerikaspiele Santa Fe 2026 mit 28 Goldmedaillen, 32 Silbermedaillen und 39 Bronzemedaillen. Insgesamt stehen damit 99 Medaillen in der Bilanz von Team Perú.

Damit landet Peru auf Platz sechs im Medaillenspiegel. Vor der peruanischen Mannschaft stehen Brasilien, Argentinien, Kolumbien, Chile und Venezuela. Brasilien dominierte die Spiele mit insgesamt 312 Medaillen, Gastgeber Argentinien kam auf 293 und Kolumbien auf 192.

SO GUT WAR PERU IM AUSLAND NOCH NIE!

Noch nie hat Peru bei Südamerikaspielen außerhalb des eigenen Landes mehr Medaillen gewonnen. Der bisherige Auslandsrekord stammte aus Cochabamba 2018, als die peruanische Mannschaft 92 Medaillen holte. Bei den Spielen 2022 in Asunción waren es 74.

Jetzt sind es 99 Medaillen. Nur einmal war Peru bei Südamerikaspielen überhaupt erfolgreicher. Bei den Heimspielen 1990 in Lima kamen peruanische Sportler auf 185 Medaillen. Santa Fe 2026 wird damit zur zweitgrößten Medaillenausbeute Perus bei Südamerikaspielen und zur größten außerhalb des eigenen Landes.

Auch der sechste Platz im Medaillenspiegel hat historische Bedeutung. Diese Position hatte Peru bei Südamerikaspielen seit 2010 nicht mehr erreicht.

GOLD-REGEN FÜR TEAM PERÚ

Wer beim peruanischen Sport zuerst an Fußball denkt, sollte sich diese Spiele genauer ansehen. Die Medaillen kamen aus zahlreichen unterschiedlichen Sportarten und zeigen, wie breit die erfolgreichen Disziplinen inzwischen aufgestellt sind.

Im Segeln gewann Stefano Peschiera Gold in der Klasse ILCA 7. Auch María Belén Bazo und Sophie Zimmermann standen ganz oben auf dem Podium. Im Sportschießen jubelten unter anderem Nicolás Pacheco, Alessandro de Souza, Marko Carrillo, Alexia Arenas, Kevin Altamirano und Almudena Boza über Gold.

Auch Ángelo Caro trug sich in die Liste der Sieger ein. Der Skateboarder holte Gold im Street-Wettbewerb. Im Wasserski waren die Peruanerinnen ebenfalls erfolgreich: Cristhiana de Osma gewann im Slalom, Natalia Cuglievan triumphierte in der Disziplin Figuren.

DIEGO ELÍAS! Zweimal Gold für Perus Squash-Star

Einer der großen peruanischen Namen dieser Spiele war Diego Elías. Zunächst holte er Gold im Einzel, anschließend ging er gemeinsam mit Alonso Escudero, Rafael Gálvez und Thiago Cabrejos noch einmal auf Medaillenjagd.

Das peruanische Team gewann das Mannschaftsfinale gegen Ecuador und damit die nächste Goldmedaille. Für Elías bedeutete das den zweiten Titel bei diesen Südamerikaspielen. Auch Surferin Catalina Zariquiey sorgte für einen peruanischen Sieg. Sie gewann den Shortboard-Wettbewerb der Frauen.

PERUS EIGENER SPORT SCHLÄGT ZU

Eine besondere Geschichte dieser Spiele schrieb Paleta Frontón. Die Sportart hat ihren Ursprung in Peru und bekam in Santa Fe ihre internationale Bühne. Kevin Martínez gewann Gold bei den Männern, während Valeria Garcés bei den Frauen triumphierte.

DREIFACH-GOLD IM TAEKWONDO

Auch im Taekwondo wurde kräftig gefeiert. Fabiana Varillas gewann das traditionelle Poomsae der Frauen, während Rodrigo Subauste bei den Männern triumphierte. Anschließend traten beide gemeinsam im Mixed-Wettbewerb an und holten auch dort Gold.

UND DANN KOMMT DANA!

Der letzte Wettkampftag hatte noch einmal seinen ganz besonderen Moment. Dana Guzmán stand im Tennisfinale der Argentinierin Jazmín Ortenzi gegenüber – und die Peruanerin machte kurzen Prozess. Mit 6:0 und 6:3 gewann Guzmán das Finale und holte Gold.

Wer mehr über Guzmáns Heimatregion lesen möchte, findet bei PeruMagazin weitere Informationen über Piura.

JETZT SCHIELT GANZ PERU AUF 2027

Der Zeitpunkt für diesen Medaillen-Rekord könnte kaum besser sein, denn das nächste große Sportereignis wartet bereits – und diesmal findet es in Peru statt: Lima 2027.

Viele der Athletinnen und Athleten von Santa Fe befinden sich bereits im Vorbereitungszyklus für die Panamerikanischen Spiele in der peruanischen Hauptstadt. Für sie war Santa Fe deshalb mehr als nur ein Kampf um Medaillen. Die Südamerikaspiele waren gleichzeitig ein wichtiger internationaler Leistungstest.

99 MEDAILLEN – UND EINE KLARE BOTSCHAFT

28-mal Gold, 32-mal Silber und 39-mal Bronze: Peru hat in Santa Fe gezeigt, wie breit der Spitzensport des Landes inzwischen aufgestellt ist. Tennis, Squash, Segeln, Sportschießen, Surfen, Taekwondo, Skateboarding, Wasserski, Rudern, Paleta Frontón und weitere Sportarten sorgten für Medaillen.

Am Ende steht eine Zahl über allem: 99 Medaillen. So viele hat Peru bei Südamerikaspielen außerhalb des eigenen Landes noch nie gewonnen. Santa Fe 2026 ist Geschichte – und jetzt wartet Lima 2027.

Quellen:
Agencia Andina, 27. September 2026
Diario Oficial El Peruano, 26./27. September 2026
Diario Correo, 27. September 2026
Bildquelle Hero: Agencia Andina / Team Perú – Juegos Suramericanos Santa Fe 2026, 27. September 2026

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