Perusino interviewt Supay im Legoland | PeruMagazin
Perusino trifft Supay mitten im Legoland. Zwischen Achterbahn, Geisterbahn und bunten Lego-Steinen erklärt der Unterweltgott der Anden die geheimnisvolle Welt von Uku Pacha.
Perusino trifft Supay mitten im Legoland. Zwischen Achterbahn, Geisterbahn und bunten Lego-Steinen erklärt der Unterweltgott der Anden die geheimnisvolle Welt von Uku Pacha.
Nach einer Weile spürt er ein leichtes Zittern unter sich. Der Boden wirkt, als würde er tief durchatmen. Vor Perusino steht nun eine Gestalt ohne Krone, ohne Rüstung und ohne Donner in der Hand.
Der Hof riecht nach nassem Karton, nach kalter Luft aus den Kühlaggregaten und nach süßem Obst, das eigentlich noch gegessen werden könnte. Große Tonnen stehen dicht an dicht, und mehrere Deckel bleiben schief, weil zu viel darin steckt.
Perusino sitzt auf der Bank, die Schultern hochgezogen, den Rucksack zwischen den Füßen. Das Handy ist leer, nicht dramatisch leer, sondern tot wie ein Stein. Stille bleibt übrig, und die Stille ist in dieser Minute keine freundliche.
Mama Killa steht nicht plötzlich neben dem Felsen. Sie steht eigentlich gar nicht. Sie ist da, so wie der Mond da ist. Sichtbar, aber nicht greifbar. Perusino räuspert sich, weil das hier eindeutig ein Interview ist, auch wenn kein Tisch und kein Stuhl mitmachen. Die Nacht wartet.
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