Mais, Lama und ein ziemlich großes Abenteuer
Wie alles begann. Mit Langeweile, Maiskörnern und einem ziemlich hektischen Boten.
Langeweile ist gefährlich
Ein ganz normaler Tag im Dorf bei Cusco.
Perusa und Peruso hatten nichts zu tun.
Das war meistens der Anfang von Problemen.
Also saßen sie auf einem Felsen und warfen Maiskörner auf vorbeilaufende Lamas.
„Ich wette, du triffst Wolli nicht!“, rief Peruso.
Perusa grinste. Zielte. Und traf.
Wolli interessiert das nicht
Das Maiskorn traf genau zwischen die Augen.
Wolli blieb stehen.
Drehte langsam den Kopf.
Und fraß einfach weiter.
„Wieder verloren“, lachte Perusa.
„Du hast einfach Pech mit Mais.“
Dann wurde es plötzlich ernst
Ein Abenteuer kommt selten leise. Meistens kommt es angerannt.
Der Bote erscheint
Ein Mann rannte auf sie zu.
Schweiß auf der Stirn.
Völlig außer Atem.
„Ihr müsst sofort zum Palast“, japste er.
„Der Sapa Inka hat eine Mission.“
Peruso wurde sofort aufmerksam.
„Hat sie mit Essen zu tun?“
Die große Aufgabe
Der Bote schüttelte den Kopf.
„Es geht um Machu Picchu!“
Die Kinder sahen sich an.
„Machu… was?“
„Eine Stadt in den Wolken“, sagte der Bote.
„Und sie ist in Gefahr.“
Die Entscheidung
Perusa grinste sofort.
„Klingt nach einem Abenteuer.“
Peruso seufzte.
„Klingt nach viel Laufen.“
Er dachte kurz nach.
„Wir nehmen Wolli mit.“
Manchmal beginnt das größte Abenteuer genau dann, wenn man eigentlich nur Mais werfen wollte.
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