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Plaza San Miguel in Lima – Perusino war hier

Plaza San Miguel in Lima – Perusino war hier

Plaza San Miguel aus meiner Sicht

Plaza San Miguel aus meiner Sicht

Ich heiße Perusino und bin sieben Jahre alt. Heute erzähle ich von einem Ort, der niemals flüstert. Plaza San Miguel ist kein Einkaufszentrum zum Ausruhen. Dieser Ort ist laut, bunt und ständig in Bewegung. Wenn Erwachsene von Ruhe sprechen, meine ich Ohrenschutz.

Schon vor dem Eingang schiebt sich alles durcheinander. Menschen laufen, stehen, drehen um und laufen wieder. Kinder rufen, Eltern antworten lauter, Lautsprecher gewinnen trotzdem. Ich stehe mittendrin und finde das irgendwie normal. So klingt Lima, wenn es nicht schläft.

Wie dieser Ort entstanden ist

Plaza San Miguel aus meiner Sicht

Plaza San Miguel existiert seit den siebziger Jahren. Damals war das ein Zeichen für modernes Stadtleben. Heute fühlt es sich eher wie eine eigene Stadt an. Mehrere Ebenen, viele Geschäfte und kein Ende in Sicht. Ich verliere dort schneller die Orientierung als meine Eltern.

Überall blinken Schilder, Bildschirme und Angebote. Manche Menschen schauen, als müssten sie alles kaufen. Andere wirken, als wollten sie nur wieder hinaus. Ich beobachte ihre Gesichter sehr aufmerksam. Man lernt hier viel über Erwachsene.

Einkaufen ist hier kein leiser Sport

Im Erdgeschoss stehen große Läden nebeneinander. Kleidung hängt ordentlich, bis jemand sie anfasst. Preisschilder bringen Erwachsene zum Nachdenken. Kinder denken weniger und zeigen einfach drauf. Das spart Zeit und Diskussionen.

Perusino war auch hier

Eine Familie probiert Schuhe an. Das Kind tanzt, der Vater rechnet, die Mutter seufzt. Ich schaue zu und lerne fürs Leben. Einkaufen ist Teamarbeit mit Nebenwirkungen. Manchmal mit Snacks als Belohnung.

Supermarkt und Kino ohne Pause

Im Supermarkt riecht es nach Brot, Obst und Entscheidungen. Wagen werden immer voller, obwohl niemand das geplant hatte. Eine Mitarbeiterin sortiert Mangos mit großer Geduld. Ein Mann prüft Fisch, als hätte er Verdacht. Ich bleibe lieber beim Keksgang.

Das Kino liegt mitten im Gebäude. Popcorn riecht man schon von sehr weit weg. Kinder tragen Becher, die fast größer sind als sie. Eltern hoffen auf Sitzen ohne Diskussion. Drinnen ist es laut, draußen auch.

Essen hilft gegen schlechte Laune

Plaza San Miguel aus meiner Sicht

Hunger gehört hier einfach dazu. Überall stehen Tische, Tabletts und Menschen mit Pommes. Es gibt Burger, Hähnchen und peruanische Gerichte. Ich esse langsam und schaue viel. Beobachten macht genauso satt.

Neben mir sitzt eine ältere Dame. Sie kommt fast jedes Wochenende hierher. Sie sagt, der Ort fühle sich vertraut an. Ich glaube, sie meint das Chaos. Man gewöhnt sich an alles.

Warum hier alle landen

Plaza San Miguel liegt an wichtigen Straßen. Viele Stadtteile treffen sich genau hier. Manche kommen extra, andere zufällig. Auch Reisende vom Flughafen landen hier. Meistens wegen Essen oder Souvenirs.

Der Ort zieht Menschen an wie ein Magnet. Manchmal wirkt es, als wäre halb Lima da. Alle bewegen sich gleichzeitig und durcheinander. Ich halte mich lieber an vertrauten Händen fest. Sonst lande ich bei fremden Familien.

Plaza San Miguel aus meiner Sicht

Kleine Szenen, große Wirkung

Ein Kind bekommt ein Spielzeug und strahlt. Dann merkt es, dass die Verpackung nicht aufgeht. Jugendliche machen Fotos und lachen laut. Jemand schiebt Toilettenpapier durchs Bild. Ich lache leise in mich hinein.

Ein Mann schläft auf einer Bank. Um ihn herum bleibt alles laut. Ich frage mich, wie tief sein Schlaf ist. Vielleicht träumt er von Stille. Hier eher unwahrscheinlich.

Abends wird es nur heller

Plaza San Miguel aus meiner Sicht

Wenn es dunkel wird, bleibt alles lebendig. Lichter leuchten, Musik läuft, Stimmen vermischen sich. Ein Musiker spielt Gitarre am Eingang. Menschen bleiben kurz stehen und gehen weiter. Niemand hat es eilig.

Paare laufen über den Platz. Kinder schleichen müde hinterher. Eltern zählen Schritte bis zum Ausgang. Ich sammle letzte Eindrücke. Mein Kopf ist genauso voll wie der Ort.

Warum ich mich daran erinnere

Plaza San Miguel zeigt mir echtes Lima. Nicht leise, nicht ordentlich, aber ehrlich. Hier treffen Alltag, Stress und Lachen aufeinander. Man sieht Menschen, wie sie wirklich sind. Das finde ich spannend.

Ich war dort, habe gegessen, gestaunt und zugehört. Meine Ohren waren müde, mein Kopf zufrieden. Solche Orte bleiben hängen. Perusino war hier: Plaza San Miguel. Und Lima war sehr laut.

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FAQ

Wie kommt man am besten dorthin?

Taxis und Fahrdienste fahren direkt bis zu den Eingängen. Busse halten ebenfalls in der Nähe.

Ist der Ort für Kinder geeignet?

Kinder finden Essen, Kino und viel zu sehen. Eltern sollten mit Lärm rechnen.

Eignet sich ein kurzer Besuch?

Ja, besonders vor oder nach einem Flug. Man findet schnell Essen und Mitbringsel.

Gibt es ruhige Bereiche?

Einige Sitzplätze sind weniger voll. Ganz still wird es jedoch nie.

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