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Ollanta und die Sache mit den steinernen Geheimnissen

Perusa und Peruso treffen in Ollantaytambo auf Ollanta. Sie hören von Liebe, Aufstand, alten Steinen und einem Geheimnis, das vielleicht eher Mut als Gold braucht.

Faktencheck vor dem Abenteuer

Ollantaytambo Ein echter Inka-Ort im Heiligen Tal bei Cusco.
Ollanta Bekannt aus dem Quechua-Drama Apu Ollantay.
Cusi Coyllur In der Überlieferung die geliebte Tochter des Inka-Herrschers.
Historische Vorsicht Die Liebesgeschichte ist Drama und Legende, keine sichere Baugeschichte.
Echte Anlage Terrassen, Speicher, Wasserkanäle und monumentale Steinbereiche.
Perusa-Version Abenteuer mit echten Orten, aber mit Fantasie, Witz und Maisfladen.

Ein Krieger kommt näher

Nach ihrem witzigen und beinahe gefährlichen Abenteuer mit dem schlafenden Riesen in Ollantaytambo ruhten sich Perusa und Peruso einen Moment aus.

Sie saßen auf einer der Terrassen und kauten natürlich auf einem frisch gebackenen Maisfladen herum, als plötzlich ein Mann auf sie zukam.

Er war groß, stark und trug ein auffälliges Stirnband, das ihn wie einen Krieger aussehen ließ.

„Hey, du siehst aus, als würdest du uns gleich befehlen, gegen Lamas zu kämpfen!“, rief Peruso mit vollem Mund.

Ollanta kommt in Ollantaytambo auf Perusa und Peruso zu

Der Mann lachte. „Nein, keine Lamas heute. Mein Name ist Ollanta.“

„Ollanta?“, fragte Perusa neugierig. „Du bist der Ollanta aus der alten Geschichte? Der Krieger, der sich mit dem Sapa Inka angelegt hat?“

„Na ja, angelegt ist ein starkes Wort“, antwortete Ollanta und setzte sich zu ihnen. „Ich habe mich mehr... widersetzt. Und es hatte alles mit Liebe zu tun.“

Peruso hörte bei dem Wort Liebe auf zu kauen und verzog das Gesicht. „Liebe? Ugh, das ist doch nichts für Krieger!“

„Doch“, sagte Ollanta. „In der Geschichte liebe ich Cusi Coyllur, die Tochter des Inka-Herrschers. Aber Liebe und Macht sind selten so einfach wie Maisfladen.“

Liebe, Aufstand und Maisfladen

„Aufstand?“, fragte Perusa aufgeregt. „Wie viele Steine habt ihr geworfen?“

„Mehr als nur ein paar“, sagte Ollanta. „Die Geschichte erzählt von verbotener Liebe, Trennung, Widerstand und davon, dass Mut manchmal sehr teuer wird.“

„Das ist ja wie ein Märchen“, rief Perusa. „Ein Krieger, der für seine Liebe kämpft.“

Peruso runzelte die Stirn. „Aber warum hast du nicht einfach mit einem Maisfladen geworfen, um alles zu lösen?“

Ollanta lachte. „Vielleicht hätte das funktioniert. Aber dann wäre es ein sehr kurzes Drama geworden.“

Ollanta erzählt Perusa und Peruso von der alten Liebesgeschichte

Das Geheimnis der Steine

Gerade als Perusa und Peruso dachten, sie hätten das spannendste Kapitel gehört, bemerkte Perusa einen riesigen Stein, der seltsam in der Sonne glitzerte.

Geheimnisvoller Stein in Ollantaytambo

„Was ist das für ein Stein?“, fragte sie neugierig.

„Das“, sagte Ollanta mit einem geheimnisvollen Lächeln, „ist einer der alten Steine von Ollantaytambo. Die echten Steine hier erzählen viel über Planung, Transport, Wasser und Macht. Und in Geschichten dürfen sie natürlich noch ein paar Geheimnisse mehr haben.“

„Aha! Ein Geheimnis!“, rief Peruso begeistert. „Was müssen wir tun, um es zu lüften? Noch mehr Maisfladen essen?“

Ollanta schüttelte den Kopf. „Nicht jedes Geheimnis öffnet sich mit Hunger.“

„Das sind doch wir!“, rief Perusa entschlossen und sprang auf. „Wir haben schon Riesen überlebt und Lamas ausgetrickst. Wir sind die mutigsten Kinder im ganzen Reich.“

Peruso nickte, auch wenn er insgeheim dachte, dass er viel lieber einen weiteren Maisfladen hätte.

Ollanta führte sie zu dem mysteriösen Stein. Als sie näher kamen, sahen sie Zeichen und Linien, die wie eine Botschaft wirkten.

Faktenhinweis: Die geheimen Zeichen und der Schatz sind Teil dieser Geschichte. Die echte Bedeutung von Ollantaytambo liegt in Terrassen, Wasserführung, Speicherbauten, Steinbearbeitung und seiner Rolle im Heiligen Tal.

Perusa und Peruso starrten die Zeichen an.

„Das sieht aus wie ein Lama“, sagte Peruso und zeigte auf eine Linie.

„Oder ein besonders großer Maiskolben“, fügte Perusa hinzu.

Ollanta lachte. „Ihr seid auf dem richtigen Weg. Diese Symbole erzählen in unserer Geschichte von einem versteckten Schatz. Aber nur die mutigsten Abenteurer können ihn finden.“

„Mutig?“, fragte Peruso. „Das sind wir.“

„Worauf warten wir dann noch?“, rief Perusa.

Plötzlich begann der Stein zu leuchten, und ein geheimnisvoller Eingang öffnete sich in der Felswand hinter ihnen.

Der Stein öffnet einen geheimnisvollen Eingang

Die Suche nach dem Schatz

„Das ist das Tor zu einem der größten Geheimnisse von Ollantaytambo“, erklärte Ollanta. „Ihr zwei seid vielleicht die ersten, die es betreten.“

Perusa und Peruso betreten den geheimnisvollen Eingang

Perusa und Peruso schnappten sich ihre Taschen, natürlich voller Maisfladen, und traten durch den geheimnisvollen Eingang.

Es war dunkel, kühl und roch nach Abenteuer.

„Das ist genau das, wonach wir gesucht haben“, flüsterte Perusa aufgeregt.

„Hoffentlich gibt es hier auch eine Abkürzung“, murmelte Peruso, der den langen, steilen Weg leid war.

Sie gingen tiefer in den Berg hinein und folgten den leuchtenden Zeichen an den Wänden.

Schließlich gelangten sie in eine riesige Höhle. Und dort, mitten in der Höhle, stand eine alte, goldene Truhe.

„Da ist er! Der Schatz von Ollantaytambo!“, rief Perusa.

„Und ich wette, er ist voller Mais“, fügte Peruso hinzu, seine Augen glänzten.

Die goldene Truhe im Berg

Doch bevor sie die Truhe öffnen konnten, hörten sie ein lautes Knurren hinter sich.

„Oh nein, nicht schon wieder“, stöhnte Peruso.

Sie drehten sich um und sahen nichts. Das Knurren war weg.

„Vielleicht haben wir das nur eingebildet“, sagte Perusa und öffnete vorsichtig die Truhe.

Und was fanden sie darin? Einen kleinen, glitzernden Stein und ein altes Schriftstück.

„Was steht da?“, fragte Peruso neugierig.

„Es ist eine Botschaft“, sagte Perusa. „Die größten Schätze sind nicht aus Gold, sondern aus Freundschaft und Mut.“

Peruso starrte sie an. „Also... gibt es keinen Mais?“

Ollanta zeigt Perusa und Peruso den wahren Schatz

„Keine Sorge“, sagte Ollanta, der plötzlich wieder auftauchte. „Ihr habt den größten Schatz von Ollantaytambo gefunden: den Mut, den Weg zu gehen. Und wenn ihr zurückkommt, wartet dort der beste Maiskuchen, den ihr je probiert habt.“

„Na dann“, rief Peruso. „Auf zum Maiskuchen.“

Perusa und Peruso merken sich: Manche Schätze glänzen. Andere schmecken nach Maiskuchen. Die besten aber heißen Mut und Freundschaft.

(c) by PeruMagazin

Merkt euch das

  • Ollantaytambo ist echt. Der Ort liegt im Heiligen Tal und gehört zu den wichtigsten Inka-Orten nahe Cusco.
  • Ollanta ist eine Figur aus einer Überlieferung. Das Drama Apu Ollantay erzählt von Liebe, Macht und Widerstand.
  • Die Schatzhöhle ist Fantasie. Die echten Schätze sind Architektur, Wassertechnik, Terrassen und Speicher.
  • Die Geschichte macht den Ort lebendig. Fakten und Abenteuer dürfen zusammenarbeiten, solange klar bleibt, was was ist.

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Quellen

  1. PeruMagazin: Ollantaytambo Peru, Fakten zu Terrassen, Wasserwegen, Speichern und Besuch
  2. MINCETUR, Inventario Turístico, Parque Arqueológico de Ollantaytambo
  3. Apu Ollantay / Ollantay, Quechua-Drama und Überlieferung um Ollantay und Cusi Coyllur
  4. PeruMagazin: Perusina & Perusino Produkt- und Kollektionsseiten

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